Die beste Zutat eines Weines ist die Ehrlichkeit des Winzers.

Aus „La montagna di fuoco“ von Salvo Foti

Daino

Das Städtchen Caltagirone liegt in den Hügeln südwestlich vom Ätna. Etwa 20 km vor der Stadt erreichen wir den Bosco di Santo Pietro, eine der ausgedehntesten und üppigsten Grünflächen des Calatino genannten Umlandes. Der Wald von Santo Pietro wird geprägt von der Korkeiche (Quercus suber), die seit jeher das Rohmaterial für die Herstellung von Flaschenkorken liefert: Ost-Sizilien ist zum Weinbau berufen...

Vor Jahrzehnten erstreckten sich die Korkeichenwälder noch über eine Fläche von 30.000 Hektar, aber die Zeit und die Menschen haben sie nun drastisch, auf nicht mehr als ein paar hundert Hektar reduziert.

Auch hier hat die als Bäumchen gezogene Rebe ein Zuhause gefunden. Die Reben wurzeln in tiefroten Sandböden un produzieren Trauben – die Farbe des Bodens selbst schon macht dies deutlich – aus denen intensiv rote Weine entstehen, manchmal etwas stark, aber immer elegant.

Gianfranco Daino hat die Reben wieder zwischen diese jahrhundertealten Korkeichen zurückgebracht. Der Nero d’Avola, der Frappato (hier Nero Capitano genannt) und der Alicante (Grenache) sind die Rebsorten, die er in traditioneller Bäumchenerziehung anbaut.


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www.vinidaino.it

Suber

Von Reben, die im Schatten eines jahrhundertealten Korkeichenwalds wachsen.

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Flasche Suber